Unternehmen „Fortschritt“ sollte My Free Farm bedeuten? Nein, aber Unternehmen „Erfolg“ und diesen Erfolg scheint sich upjers mit dem Browsergame My Free Farm deutlich zu sichern. Wir testen das Browsergame nun bereits in der vierten Woche der Final-Version und sind bereits in der Beta-Phase dabei gewesen. Längst haben wir den Level 10 erreicht, sind ja im aktuellen Moment dieses Textes bereits Kartoffelpuffer und vielen anderen Usern weit voraus. Zu Deutsch: Wir spielen aktiv, testen sinnvoll und bilden uns eine neutrale Meinung.
Drei Leute aus der Redaktion sind mit My Free Farm täglich beschäftigt. Finden Informationen für andere User heraus und formulieren Tipps in saubere Berichte ein, die dann auf unterschiedlichen Medien publiziert werden. Wir sind im vorerst vorletzten Teil der Testreihe angekommen, widmen uns nun den Bauernclubs und werfen einen Blick auf den Sinn und Unsinn dieser scheinbar beliebten Gilden.
Bauernclubs – Beitreten oder Gründen
Erreicht ein Bauer in My Free Farm den zehnten Level, so kann sich dieser einen eigenen Bauernclub auf die Farm stellen und aber, einen bereits durch andere User gegründeten, Bauernclub beitreten. Der Bauernclub bedarf eines eigenen Gebäudes und nimmt somit einen freien Bauplatz auf der Farm ein. Bauern die einem bestehenden Club beitreten, müssen hierfür keinen Bauplatz freimachen. Bauernclubs findet man im Dorf über die Statistik. Mit einem Mausklick bewirbt man sich bei einem Bauernclub und muss dafür keine eigenen Worte verlieren. Entweder schaltet der Clubführer den User frei oder er lehnt diesen ohne Kommentar ab. Manche Bauernclubs verlangen eine Beitrittsgebühr die man im Falle der Aufnahme bezahlen muss. Die Höhe dieser Gebühr entspricht den Vorstellungen des Clubführers, der diese seinen Wünschen entsprechend anpassen kann. Innerhalb der Tests wurde aber festgestellt, dass man solche Clubs aufgrund ausreichend anderen guten Clubs, einfach meiden kann.

In einem Bauernclub angekommen, findet man auf der eigenen Farm, neben dem Bauernhaus, jetzt einen neuen Weg der zum Bauernclub führt. Als Alternative besitzt man ein neues Symbol am oberen Rand der Spielfläche. Hat man einen eigenen Club, besitzt man das neue Symbol auch, kann aber auf der Farm auch direkt auf das Clubhaus klicken. Das Symbol ist in beiden Fällen für den User an jedem Ort ersichtlich.
Club-Quests
Als Mitglied oder Anführer eines Bauernclubs will man natürlich auch seine Vorteile wissen. Steht man auf der Mitgliederliste eines Clubs, so kann man gemeinsam mit allen anderen Mitgliedern eine Clubquest nach der anderen lösen. Immer wenn eine Quest erledigt ist, steht es der Clubleitung frei, eine neue Quest zu starten. Bei den Quests wird eine bestimmte Menge verschiedener Waren gefordert und es läuft nach Zeit. Je mehr Mitglieder ein Club hat, desto höher die geforderten Waren, jedoch nie utopische Mengen. Machen allerdings nicht alle User bei der Quest mit, wird es für alle anderen schwieriger, da die Waren ja trotzdem rangeschafft werden müssen. Eine Quest kann, egal ob gelöst oder gescheitert, immer wieder erneut gespielt werden. Dann aber können sich die Produkte ändern. Clevere Bauern würden sonst einfach die Quests starten, die Produkte sammeln und bei einem erneuten Start der Quest dann alles sofort lösen. Immerhin gibt es Extra-Punkte für schnell erfüllte Quests. Einige Quests geben aber nicht nur dem Club Punkte, sondern ermöglichen den Kauf neuer Produkte im Clubladen. Der Clubladen enthält Produkte die nur Mitglieder aus dem Club bekommen können. Wer in keinem Club ist, kann diese Produkte nicht bekommen.
Fazit: Die Club-Quests sind nette Lösungen für gemeinschaftliche Herausforderungen. Bringt dem User selbst aber sehr wenig. Man bekommt keine Punkte und keine Taler auf sein eigenes Konto. Nur gibt man immer wieder Waren ab, die man sich hart erwirtschaftet hat. Irgendwie kommen die Quests der Clubs, vom Sinn her, etwas einseitig rüber. Vielleicht und hoffentlich, wird upjers an diesem Zustand noch etwas verändern.
Der Rest vom Club
Ansonsten kann man mit dem Bauernclub natürlich auch in den Statistiken aufsteigen und absteigen. Viele Clubs messen sich auf den Servern von My Free Farm und klar, jeder will ganz oben stehen. In den Clubs gibt es einen Newsticker. Dieser kann zur kleinen Unterhaltung und für Mitteilungen benutzt werden. Der Clubführer kann zudem Nachrichten an alle Mitglieder gleichzeitig versenden. Dies bietet sich dann an, wenn eine neue Quest gestartet ist oder man eine alte Quest gewonnen hat.

Interne Statistiken gibt es ebenfalls. Hier kann man einsehen welche User die meisten Waren bei Quests eingeschickt haben, wer seit wann im Club dabei ist und vieles mehr. Die Bauernclubs sind noch nicht rundum ausbalanciert, so zumindest haben wir den Eindruck. Upjers kann da noch Feinheiten erledigen um die Clubmitgliedschaften für alle User interessanter zu gestalten. Spielraum ist genug vorhanden.
Das Ende naht
Damit geht der vorletzte Bericht dem Ende zu. In wenigen Tagen wird es noch unsere abschließende Bewertung vom gesamten Browsergame My Free Farm geben. Egal wie ihr jetzt zu den Clubs steht. Weiterhin sollte man viel Spaß in My Free Farm haben, denn die Clubs sind keine Pflicht und nur um diese, ging es in diesem Bericht.
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Topics: my free farm, upjers
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